Diebstahlschutz gleich um die Ecke

 

(ig) Rechtzeitig vor den Sommerferien können sich Radfahrende in Ettlingen am Samstag, 16. Juli, ihr Fahrrad codieren lassen. Der ADFC wartet diesmal nicht vor dem Ettlinger Schloss auf Kundschaft - sondern eine Ecke weiter.

 

Ein ADFC-Helfer versieht den Code am Fahrradrahmen mit einer Schutzfolie

Wie gefragt der Fahrradcode als Diebstahlschutz ist, das hat Johannes Kloppenborg, Sprecher des ADFC Ettlingen, erst im Frühjahr eindrucksvoll erlebt. "Wir haben bei unserer Aktion im März in nur drei Stunden mehr als 80 Fahrräder codiert, das war irre", berichtet Johannes. Was er in aller Bescheidenheit unerwähnt lässt: Nicht nur der Andrang der Ettlinger Radfahrenden hatte für die Rekordzahl gesorgt, sondern auch die nahezu perfekte Organisation. Wie schon bei den Codieraktionen des ADFC Ettlingen zuvor war am 19. März alles wie am Schnürchen gelaufen.

So soll das auch sein, wenn der ADFC Ettlingen am Samstag, 16. Juli, von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr erneut seine Dienste anbietet. In einem wichtigen Detail wird sich das Prozedere allerdings von den bisherigen Aktionen unterscheiden: Statt wie bisher auf dem Schlossplatz, den zurzeit die Gastronomie für die Schlossfestspiele belegt, werden die ADFC-Aktiven ihren Service-Stand diesmal auf dem Hugo-Rimmelspacher-Platz aufbauen. Der befindet sich ganz in der Nähe, buchstäblich um die Ecke: Es ist der Platz zwischen Ettlinger Schloss und Rastatter Straße. "Sicher werden uns die Interessenten auch dort finden", lacht Johannes Kloppenborg, der das Angebot auch als Beitrag und Abschluss des diesjährigen "Stadtradelns" sieht.

Vereinfachtes Verfahren

Um das Verfahren noch weiter zu erleichtern, können Codierwillige sich den notwendigen Anmeldebogen diesmal schon vorab aus dem Internet herunterladen, ausdrucken und ausfüllen (und zwar hier). Das Formular ist aber auch direkt am Codier-Stand erhältlich. Keinesfalls vergessen sollten Radfahrer*Innen jedenfalls einen gültigen Ausweis, den Kaufvertrag oder einen anderen aussagekräftigen Eigentumsbeleg für das zu codierende Rad sowie den Kostenbeitrag in bar. Für ADFC-Mitglieder beträgt er acht Euro, für Nicht- und Noch-nicht-Mitglieder 15 Euro (Mitglied werden ist noch direkt vor Ort möglich). Je nach Andrang muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Der Zeit- und Kostenaufwand lohnt sich jedenfalls für jeden, glaubt der ADFC. Die Fahrradcodierung ist neben einem guten Schloss der beste Schutz vor Fahrraddiebstahl. Ein codiertes Rad ist für einen Dieb praktisch unverkäuflich, weil er dem Käufer nicht den schriftlichen ADFC-Beleg vorweisen kann, den jeder Besitzer beim Codieren enthält. Aufgefundene oder sichergestellte Fahrräder kann außerdem die Polizei ohne Weiteres zum rechtmäßigen Besitzer zurückverfolgen. Weil der in den Rahmen eingeprägte Code so ausgeklügelt ist, muss er dazu nicht einmal elektronisch gespeichert werden.

 

https://karlsruhe.adfc.de/neuigkeit/diebstahlschutz-gleich-um-die-ecke

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